Ein goldrosa Fenster mit menschlichen Lichtspuren als fehlendes Medaillon des Margaretenfensters der Stiftskirche Ardagger

[ grösserfensterth.JPG (9364 Byte)

Struktur der technischen Umsetzung:

 

1. Die Handlung
1.1. Inspiration
1.2. Konzeption
a. Schaffung des fehlenden 15. Medaillons in 16 Teilen
b. Einbeziehung der Bevölkerung in einen Gestaltungsprozess
c. Überregionale Linderung menschlichen Leids im Sinne der Inspiration
1.3. Aktion
2. Technische Umsetzung der Aktion
2.1. Scannen der 14 Kreismedaillonsabbildungen des Margaretenfensters
2.2. "Digitale Reinigung der sichtbaren Bildebene in 14 Schritte" (Konzept 1.2.1)
2.3. Grafische Umsetzung mittels Siebdruck auf 16 Bildträger aus Sicherheitsglas
2.4. Blattvergolden der Bildträger in "Übergoldtechnik"
2.5. Begehen der goldenen Bodenfläche, durch die Kirchenbesucher, bei der Bischofsmesse zum Margaretenfest
2.6. "Digitagen" - Scannen der, von den Kirchenbesuchern gestalteten, Goldobjekte
2.7. Konservieren der 16 Goldobjekte als Wand- bzw. Lichtskulpturen
2.8. Endgültige Vollendung als Formgebung im Sozialbereich, durch die Linderung menschlichen Leids - Hilfe für weibliche Folteropfer im Kosovo
3. Technische Umsetzung zum fehlenden Medaillon - dem "Goldrosa Margaretenfenster"
3.1. Reduzieren der Digitagen durch Entfärben.
3.2. Digital weiterbearbeiten: Kontrast +79 (79 ist die Ordnungszahl für Gold), Helligkeit + 16 (16 Medaillons bilden das Margaretenfenster)
3.3. 16 Lithos für den Siebdruck
3.4. 16 Siebe für den Druck
3.5. 16 goldrosa Überfanggläser - 16 Kreisschablonen für das Zentrum
3.6. Sandstrahlen der Zentren
3.7. Siebdrucken der 16 Gläser
3.8. Ätzen des goldrosa Überfangs im Zentrum. Die Spuren der Kirchenbesucher auf den Goldobjekten werden so zu "Lichtspuren".
3.9. Verbinden der 16 Gläser in der ursprünglichen Anordnung des Bodenfelds, mit einem Bleiprofil, zu einem Fenster
3.10.

 

Fassen der Bleiverglasung mittels eines Stahlprofils

 

buttonkunst.jpg (1625 Byte) Margareta Index