| Aufzugswart Johannes Angerbauer |
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| Kunst als Weg. Ich
wurde am 7.8.1996 befähigt, den Notantrieb des Aufzuges "AK 35224 Wertheim" zu
bedienen. |
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| Vom geprüften Aufzugswart zum "Au fzugsw art" | |
| Au für lat. "Aurum" | = Gold. Chem. Element mit Ordnungszahl 79 im Periodensystem der Elemente. |
| ( AU / au = "astronomical unit", Astronomische Einheit. 149 597 870 Km. Ein Lichtjahr = 63 240 AU ). | |
| fzugsw - | "dadaistischer" Künstlerbegriff |
| art Kunst
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| Ein Aufzugswart ist primär für die
Personensicherung und Bergung zuständig - eine schöne Aufgabe. Die regelmässige
Kontrolle der Türschliessvorrichtungen gehört ebenso zu seinen Aufgaben wie die
Beachtung der Übereinstimmung der Bodenebene von Kabine und Stockwerk bei ruhender
Kabine.
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| Aufzugskabine: | Ein geschlossener Raum in vertikaler Bewegung. |
| Bewegter Raum im Raum. | |
| Soziale Kunstkabine: | Ein Gebäude mit unzähligen Stockwerken. |
| Jedes Stockwerk eine soziale Gruppe. | |
| Der bewegte Raum verbindet alle Stockwerke. | |
| Der Ein- oder Ausstieg in den bewegten Raum ist für jeden Menschen freiwillig. Der Aufzugswart ist für die Sicherheit der Zugestiegenen und für die Absicherung des bewegten Raumes zuständig. | |
| Goldene Bodenebene: | |
| Ein Betreten der goldenen Gestaltungsflächen ist
gleichzusetzen mit dem Betreten eines Aufzugs - ein banaler, alltäglicher Vorgang. Der
Ein- oder Ausstieg als Kunstprozess entsteht erst im vertieften gedanklichen oder
emotionellen Bereichen. Ab diesem Eintreten gilt das Postulat "Jeder Mensch
potentieller Künstler". Hier beginnt die Bewegung des Raums im Gebäude des
"Mensch an sich seins" mit dessen Umgebung / Umwelt / Environment in Beziehung
zu treten.
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| Aktion "T.A.05499 - Aufzugsfahrt" am 4. Mai 1999, 19.00 Uhr | |
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