T.A.Tagebuch - 16.11.1998
| Ort: Gefunden. §50. |
| Zeit: 16.11.1998 |
| Art: Aufgeschlagen. Seite 249 - "Sein und
Zeit". Martin Heidegger.1926.
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| (...) §50. Die
Vorzeichnung der existenzial-ontologischen Die Betrachtung über Ausstand, Ende und Ganzheit ergaben die Notwendigkeit, das Phänomen des Todes als Sein zum Ende aus der Grundverfassung des Daseins zu interpretieren. Nur so kann deutlich werden, inwiefern im Dasein selbst, gemäß seiner Seinsstruktur, ein durch das Sein zum Ende konstituiertes Ganzsein möglich ist. Als Grundverfassung des Daseins wurde die Sorge sichtbar gemacht. die ontologische Bedeutung dieses Ausdrucks drückte sich in der >>Definition<< aus: Sich-vorweg-schon-sein-in (der Welt) als Sein-bei (innerweltlich) begegnendem Seienden. Damit sind die fundamentalen Charaktere des Daseins ausgedrückt: im Sich-vorweg die Existenz, im Schon-sein-in...die Faktizität, im sein bei...das Verfallen. wenn anders der Tod in einem ausgezeichneten Sinne zum Sein des Daseins gehört, dann muß er /bzw. das Sein zum Ende) von diesem Charakter aus sich bestimmen lassen. Zunächst gilt es, überhaupt einmal vorzeichnend zu verdeutlichen, wie sich am Phänomen des Todes Existenz, Faktizität und Verfallen des Daseins enthüllen. (...) |
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