DAS GOLD

 

 

Jeder Besitzer von Goldzähnen war in einem speziellen Buch geführt. Seine Zähne waren noch während seines Lebens Eigentum der SS. Sie waren ihm sozusagen leihweise überlassen.

 

Beim Vergasen wurde der Besitzer von Goldzähnen durch ein Kreuz auf der Stirn gekennzeichnet, damit SS-Gut nicht verlorengeht. Zahnärzte nahmen frischen Leichen die Goldzähne aus dem Mund. Die Goldgier scheute nicht vor den verachteten Häftlingsleichen.

 

Aurum non olet!

 

 


Aus dem Buch "Denn sie wußten, was sie tun." von Simon Wiesenthal.  Zeichnungen und Aufzeichnungen aus dem KZ Mauthausen. 1995. Verlag Deuticke. Seite 88/89.

 

Von mir entwendet und ins Netz gestellt am 18.Okt.1998

 

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T.A.05098 Johannes Angerbauer